Im Schlosssaal ging die Post ab

Gemeinsame Faschingsfete von Heimbewohnern und Senioren der Pfarrei
   

Das Februar-Ü60-Pfarrcafé der Pfarrei Pinkofen-Unterlaichling fand diesmal im Schloss Eggmühl statt. Auf Einladung der Hausleitung des hier ansässigen Seniorenheims feierte man gemeinsam mit den Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern eine zünftige Faschingsfete im Schlosssaal. Entsprechend war der Saal dekoriert und viele Teilnehmer erschienen als „Maschkara“.

   

Die Gäste hatten richtig Lust auf Fasching.

   

Die Sprecherin des Ü60-Leitungsteams, Rosemarie Brattinger, dankte der Heimleitung für die Aufnahme und Bewirtung sowie den Bewohnern für deren Bereitschaft, gemeinsam zu feiern. Heimleiter Bernhard Strazim dankte seinerseits dafür, dass die Senioren aus der Pfarrei diesmal wahrlich zahlreich zu dieser gemeinsamen Feier gekommen waren. Da wurde es richtig eng im Saal und es mussten weitere Sitzgelegenheiten geschaffen werden.

   

Stefan Ebert aus Geiselhöring spielte zünftig auf.

   

Gäste, Heimbewohner, Personal und auch ehrenamtliche Helfer zeigten sich in prächtiger Faschingslaune und so war es nicht verwunderlich, dass ab den ersten musikalischen Takten von Alleinunterhalter Stefan Ebert aus Geiselhöring „abgefeiert“ wurde. Es wurde mitgesungen, geschunkelt und nach geraumer Zeit schlängelte sich auch eine Polonaise durch den Saal, bei der die Rollstuhlfahrer nicht außen verblieben.

   

Bei der Polonaise blieben auch die Rollstuhlfahrer nicht außen vor.

   

Der Musikant verstand es aber auch, die Gäste mit Discofox auf das Tanzparkett zu locken. Für weitere Unterhaltung sorgte das Ü60-Leitungsteam mit einem Knieballett. Dabei saßen die Akteure eng nebeneinander, Oberkörper und Köpfe waren hinter einem Vorhang verborgen und die Zuschauer sahen nur die Beine. Geschminkte Gesichter auf den Knien und eine Verkleidung für die Unterschenkel machen das „Kostüm“ perfekt, indem die Beine im Rhythmus der Musik bewegt wurden. Hier in Eggmühl tanzten die Figuren zum Radetzky-Marsch.

   

Viel Applaus erntete das „Knie-Ballett“ des Ü60-Leitungsteams.

   

Auch die Hausleitung des Seniorenheims hatte eine Überraschung parat: Sie hatte die Line-Dance-Gruppe „Route 15“ aus Alteglofsheim zu Auftritten eingeladen. Line Dance ist eine choreografierte Tanzform, bei der die Tänzer vor- und nebeneinander tanzen. Die Tänze sind passend zur Musik abgestimmt, die meist aus den Kategorien Country und Pop stammt.

   

Die Line-Dance-Gruppe „Route 15“ sorgte für Abwechslung im närrischen Treiben.

   

Oftmals wird Line Dance der Western-Country-Ecke zugeordnet, was so allerdings nicht richtig ist. Der Line Dance wurde von der US-Country-Musikindustrie als Marketinginstrument aufgegriffen. Diese kombinierte ihn mit ihrer Musik und bestimmte damit dessen primäre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit für mehrere Jahrzehnte.

Zwischenzeitlich hat sich Line Dance in Art und Umfang zu einer eigenständigen Tanzart entwickelt. Das verwendete Musikspektrum besteht weiterhin aus Pop-, Disco- und Country-Stücken, jedoch sind viele andere tanzbare Genres dazugekommen. Dies zeigten die Tänzerinnen auch bei ihrem Auftritt im Schloss Eggmühl.

Resümierend herrschte an dem Nachmittag wieder einmal prächtige Stimmung, denn alle wurden köstlich amüsiert und verbrachten einen kurzweiligen Nachmittag miteinander.

   


<<  ZURÜCK  << Text: Robert Beck / Fotos: Irmgard Siegrün >>  STARTSEITE  <<